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03.02.2019

Wissenschaftler erforschen Robotereinsatz in der Pflege

Mittlerweile beschäftigen sich internationale Forschungsteams mit dem Einsatz von Robotern bei der Pflege älterer und kranker Menschen. Dabei geht es auch um die ethischen Konsequenzen, die die Automatisierung der Pflege für die Lebensqualität und Würde der Betreuten hat.

Altenpflegekräfte haben wenig Vorbehalte gegen Roboter als Unterstützungssysteme. Viele Pflegekräfte könnten sich vorstellen, von einem Roboter bei ihrer täglichen Arbeit unterstützt zu werden – allerdings in klar abgesteckten Bereichen, zum Beispiel für Bewegungs- oder Singübungen. Pflegerische Tätigkeiten soll er nicht übernehmen. Es wird nun gefordert, dass die Themen Robotik und Digitalisierung künftig in der Ausbildung von Pflegekräften berücksichtigt werden. Es gibt den Vorschlag, dass Roboter künftig Senioren beim Einkaufen unterstützen oder mit ihnen Übungen zur Sturzprävention machen könnten.

Nicht außer Acht zu lassen sind hierbei ethische Aspekte und die Art der Bindung von Pflegebedürftigen an Roboter. Die Anwendung sollte so gestaltet werden, dass die Senioren wählen können, ob sie Kontakt aufnehmen und welche emotionale Nähe sie zu Robotern haben möchten.

10.02.2019

Massiver Bedarf an Technologiespezialisten bis 2023

Durch Digitalisierung und Automatisierung ergeben sich für die Arbeitswelt in fünf Jahren zwei große Herausforderungen: Bis zum Jahr 2023 werden bis zu 700.000 Technologiespezialisten benötigt. Mehr als 2,4 Millionen Erwerbstätige werden sich weiterbilden müssen, um ihre Kompetenzen in digitalem Lernen, vernetzter Teamarbeit oder unternehmerischem Agieren auszubauen.

Größter Weiterbildungs­bedarf besteht beim digitalen Lernen

Neben der Nachfrage nach neuen Mitarbeitern steigt aber auch die Notwendigkeit von Weiterbildung: Auch digitale und nicht-digitale Schlüsselqualifikationen für Mitarbeiter aller Branchen werden immer wichtiger. Die Fähigkeit zur Kollaboration wird künftig von fast allen Mitarbeitern gefordert. Der größte Weiterbildungsbedarf besteht beim digitalen Lernen, der Fähigkeit der Mitarbeiter, sich selbst immer wieder Wissen anzueignen und fortzubilden, insbesondere auch bei und durch die eigene Nutzung digitaler Medien. Steigen Sie bei uns ein! MEGIST fördert engagierte Fachkräfte und berufliche Talente.

08.02.2019

Implantat aus 3-D-Drucker könnte regenerierenden Nerven den Weg bahnen

Bald soll es ein Rückenmarkimplantat geben, das innerhalb von wenigen Minuten mit einem 3-D-Drucker hergestellt werden kann und nach einer Querschnittverletzung die Regenerierung von Axonen ermöglicht. Nervenfasern können sich regenerieren. Nach einer Verletzung wachsen die durchtrennten Axone entlang der Markscheiden zu ihrem alten Ziel. Dies gelingt bei peripheren Nerven häufig. Nach einigen Monaten erholen sich Sensibilität oder Motorik. Bei Rückenmarkverletzungen werden in der Regel auch Leitschienen beschädigt wobei die anschließende Entzündungsreaktion die Schäden zu vergrößern scheint. Auch die Injektion von Stammzellen ist dann nicht in der Lage, neue Brücken zu bilden.

Ein mit zahlreichen Röhren versehenes Implantat soll die für die Regeneration notwendigen Leitschienen zur Verfügung stellen. Die Implantate könnten für jeden Patienten mit einem 3-D-Bioprinter innerhalb weniger Minuten nach Maß hergestellt werden. Da die Fasern im Rückenmark nur in der weißen Substanz verlaufen, wurde der innere graue Kern, der die Nervenzellen für die Rückenmarkreflexe enthält, vollständig aus Kunststoff hergestellt. Durch die Implantation werden damit zwar einige Funktionen auf der Ebene des Implantates geopfert. Dafür bietet das Implantat aber die Chance, dass sich die Axone regenerieren. Dabei sollen die Implantate mit Proteinen versehen werden, um die Regeneration weiter zu verbessern.